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  • Aussichtsturm am Segelhafen in Charzykowy
  • Segelhafen in Charzykowy
  • Die Kirche "der Verkűndigung Marias" von Innen
  • Der Alte Marktplatz in Chojnice- der Blick auf das Rathaus, die Verkűndigungskirche und die Basilica.
  • Der Auerochse an der  "Brama Człuchowska"
  • Der See Jeleń am Nationalpark "Bory Tucholskie"
  • Die Jungfrau aus der Fontäne am Alten Marktplatz in Chojnice
  • Eine Waldlichtung an der Eiche "Bartuś"
  • Paddelboote in Swornegacie
  • Schiffsrad am Eingang in die Taverne in Małe Swornegacie
  • Der Eingang zur Basilica Minor in Chojnice
  • "Erlebnissweg" am See Jeleń im Nationalpark "Bory Tucholskie"
  • Der Winter in "Bory Tucholskie"
  • Die Hűtte in Nierostowo im Winter
  • Konarzyny im Winter
  • Der Winter in "Bory Tucholskie"
  • Straßentheater-Festiwal "Chojnicka Fiesta"
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Die Kaszubska Marszruta - ROTE ROUTE

Your location? (street, city, country):
Charzykowy – (1,0 km) Stary Młyn – (3,8 km) Funka – (5,8 km) Bachorze – (10,5 km) Małe Swornegacie
– (13,6 km) Chociński Młyn – (17,7 km) Swornegacie – (22,4 km) Drzewicz – (28,3 km) Wielkie Chełmy – (31,9 km)
Czyczkowy – (33,4 km) Brusy-Jaglie – (34,6 km) Brusy – (37,9 km) Kosobudy – (43,5 km) Chłopowy – (46,7 km)
Bielawy – (50,9 km) Sienica – (55,8 km) Czersk
 
Schwierigkeitsgradleicht
Fahrtzeit – ca. 6-7 Stunden 
 
 
Die Route beginnt an der Promenade in Charzykowy, an der Kreuzung der Straßen Kormoranów und
Łabędzia.
 Charzykowy - großer Ferienort am Charzykowskie-
See, der Wiege der polnischen Segelschifffahrt.
Ursprünglich befand sich die Siedlung
am südwestlichen Seeufer. Auf dem Schloßberg
(Zamkowa Góra) legten die Kreuzritter die
Behelfsburg Buchwald an, die zur Komturei
Człuchów (Schlochau) gehörte. Im Jahre 1350
wurde Charzykowy nach Stadtrecht angelegt.
Anfang des 20. Jh. kam der Tourismus auf, 1912
wurde ein deutscher Segelverein gegründet, 1922
gründete Otton Weiland im wieder unabhängigen
Polen einen Segelklub.
Charzykowy befindet sich auf dem Gebiet des Zaborski-Landschaftsparks. Er liegt in der Charzykowy-
Tiefebene und umfasst den nordwestlichen Teil des Waldgebiets Bory Tucholskie sowie ein Teil der
Krajeńskie-Seenplatte. Das meiste Gebiet ist eine Tiefebene aus Kies und Sand, die aus eiszeitlichen
Tauwasser entstanden ist. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich 47 Seen, die meisten Rinnenseen
und Toteisseen. Ein wichtiger Bestandteil der Landschaft sind oligotrophe Lobelienseen. In den Wäldern
des Zaborski-Landschaftspark überwiegen Kiefern, die auf schwachen Bleicherdeböden wachsen. Im
südlichen Teil des Parks wachsen auf Moränenhügeln natürliche Buchenwälder mit reichem Unterwuchs.
Auf der ul. Kormoranów erreichen wir die Straße Charzykowy – Swornegacie. Hier beginnt der Radweg
aus Pflastersteinen, der linkerhand zur Fahrbahn verläuft. Später geht es in einen Kies-Tonerde-Weg
über, in den Ortschaft ist er gepflastert. In der Siedlung Stary Młyn befinden sich einige Bäume, die
als Naturdenkmäler gelten, u.a. Pappeln, hier geht der Radweg auf die rechte Straßenseite über. Am
Ortseingang des Dorfs Funka fahren wir auf die linke Seite der Fahrbahn.
Die Siedlung bestand schon im 14. Jh., ihr Name kommt vom Familiennamen Funk. Janina Bartkiewicz
gründete hier im Jahre 1936 ein Pfadfinderzentrum am Wasser, das 1996 in ein Pfadfinderzentrum für
Umweltbildung umgestaltet wurde.
Die nächste Ortschaft auf unserer Strecke ist Bachorze.
 Bachorze – Ferienort, erstmals erwähnt
1772, im Jahr1812 stellten Legionäre, die mit der
napoleonischen Armee gen Moskau zogen, hier
ein Kreuz auf.
Gleich erreichen wir den Nationalpark „Bory
Tucholskie“.
Der Nationalpark „Bory Tucholskie”, der 1996
eingerichtet wurde, umfasst natürlich, landschaftlich
und kulturell wertvolle Teile eines der größten
Waldgebiete in Polen - die Bory Tucholskie. Seine
Fläche beträgt 4.613,04 ha und die Umgebung
umfasst 12.980,52 ha. Der Nationalpark „Bory
Tucholskie“ besteht vor allem aus Wald (über 83%
der Parkfläche sind Wald-Ökosysteme). Dominierend ist hier Bleicherde, darum überwiegen Waldbiotope,
mit sehr charakteristischem Trocken- und Frischwald. Wesentlich für die Natur und die Landschaft des Parks
sind die Gewässer. Hier treten gar 21 verschiedene Seentypen auf, darunter sehr wertvolle Lobelienseen,
dystrophe Seen und metrophe Seen. In der Flora des Parks wurden viele Reliktarten festgestellt. Darunter
sind u.a. Moosglöckchen, Moor-Reitgras und Gewöhnliche Natternzunge. Bemerkenswert sind zahlreiche
Arten, die unter Naturschutz stehen, wie z.B.: Bärlapp, Sonnentau, Orchideen und viele verschiedene
Flechten. Zu den wertvollsten Vertretern der Fauna gehören u.a.: Uhu, Seeadler, Eisvogel, Kammmolch,
Großes Mausohr und Rote Röhrenspinne.
Wir passieren die Mündung des Struga Siedmiu Jezior bis zum Charzykowskie-See und fahren auf
die rechte Seite der Fahrbahn. Vom Parkplatz auf der linken Seite aus erstreckt sich das Panorama
des Charzykowskie-Sees. Wir erreichen den Ferienort Małe Swornegacie, in dem wir auf die linke
Fahrbahnseite zurückkehren.
 Małe Swornegacie – in mittelalterlichen Dokumenten der Augustiner wurde der Ort als Zwierzyniec
(Tiergarten) erwähnt, der gegenwärtige Name ist in der zweiten Hälfte des 18. Jh. entstanden. Malerisch
an der Landenge zwischen Długie-, Karsińskie- und Charzykowskie-See gelegen.
Wir überqueren die im Rahmen des Programms Kaszubska Marszruta gebaute Klappbrücke über die
Brda, die hier den Charzykowskie- und den Długie-See verbindet. Durch den Wald fahren wir bis
zur Siedlung Chociński Młyn, wo wir rechts abbiegen. Von links schließt sich uns die gelbe Route
von Charzykowy an. Auf ihr gelangt man bis zur schwarzen Konarzyny-Schleife. Wir passieren die
Überreste eines wasserbetriebenen Sägewerks, das im 19. Jh. entstanden ist und 1923 umgebaut
wurde. Wir fahren auf dem Feldweg auf der rechten Seite der Straße Nr. 236 Konarzyny - Brusy. Wir
erreichen das Dorf Swornegacie.
 Swornegacie – großer Ferienort, am Karsińskie-
See. Der recht originelle Name stammt nach einer
Hypothese von einer Wortverbindung: „swora”,
das heißt, Zöpfe aus Kiefernwurzeln und „gacenie”,
Befestigen der Seenufer. Swornegacie ist eines der
ältesten kaschubischen Dörfer, es wurde in einem
Dokument von Papst Gregor X. im Jahr 1272
erwähnt. Während der deutschen Besatzung
wurden die Dorfbewohner ausgesiedelt und
das Gelände als Truppenübungsplatz benutzt.
Nach dem Krieg sollte die Gegend bewaldet
werden, letztendlich wurde aber das Dorf wieder
aufgebaut.
Wir fahren durch Swornegacie am Ufer des Karsińskie-Sees entlang, über die Brücke an der Brda und
vorbei am Kaschubischen Haus des volkstümlichen Handwerks und an der Kirche zur Hl. Barbara.
Kaschubisches Haus des volkstümlichen Handwerks mit einer Ausstellung alter Haushaltsgeräte
und Volkskunst. Die neobarocke Kirche zur Hl. Barbara wurde 1912-16 nach einem Entwurf von
Fritz Kunst erbaut.
Wir erreichen den Wald, der Radweg führt in den nächsten Ferienort - Drzewicz.
 Drzewicz – Mitte des 17. Jh. gab es hier ein Wirtshaus an der Furt an der Brda. Nach dem Krieg sind
Erholungsheime entstanden. Das Forsthaus vom Beginn des 20. Jh. ist erhalten geblieben.
Der Radweg geht auf die linke Seite der Fahrbahn über, wir überqueren die Brda, die durch die
Landenge zwischen dem Łąckie- und Dybrzk-See fließt. Wir verlassen die gelbe Route, indem wir
rechts in das Dorf Męcikał abbiegen. Die Route verläuft länger durch den Wald, dahinter liegt Wielkie
Chełmy vor uns. Hier geht der Weg in einen Asphaltweg über, in den Orten in Pflasterstein.
 Wielkie Chełmy – das Dorf wurde erstmalig 1344 erwähnt, im19. Jh. gehörte es der Familie Sikorski,
die erfolgreiche Gutsherren und in der polnischen Unabhängigkeitsbewegung tätig waren. Sie errichteten
hier 1852-53 ein Gutshaus im neogotischen Stil, der Anfang des 20. Jh. umgebaut wurde.
Hier verlassen wir den Zaborski-Landschaftspark und fahren auf die rechte Straßenseite. Am
Ortseingang von Czyczkowy kehren wir auf die linke Seite zurück, am Ortsausgang wieder auf die
rechte Seite.
 Czyczkowy – kleines Dorf, in dem der selig gesprochene Pfarrer Józef Jankowski geboren wurde,
Patron der Stadt und Gemeinde Brusy und der örtlichen Grundschule.
Wir passieren die Siedlung Brusy-Jaglie, hier befindet sich das Heimathaus Chata Kaszubska, das
an die traditionelle Bauweise der südlichen Kaschubei anknüpft und 2005 entstanden ist. Nebenan
befindet sich eine Ausstellung von Arbeiten des volkstümlichen Künstlers, Józef Chełmowski.
Beim Hineinfahren auf den scheinbar kleinen Hof sehen wir eine faszinierende, von dem Künstler
geschaffene Welt voller kaschubischer Persönlichkeiten, Skulpturen, bemalter Bienenkästen,
Musikinstrumente und Erfindungen. Am Ortseingang der Stadt Brusy endet der Radweg der
Kaszubska Marszruta.
 Brusy – Kleinstadt mit ca. 5000 Einwohner, das Zentrum der Region Zaborów, die von „Zaboraken“ und
„Krëbanen“ bewohnt wird. Der Name des Ortes kommt vom Wort „brus“ - Mühlstein. Das Dorf Brusy wurde
erstmals 1324 erwähnt, wurde 1351 nach Kulmer Recht angelegt und war ab 1466 königliches Eigentum.
In der 2. Hälfte des 19. Jh. wurde Brusy zum Zentrum der kaschubischen Bewegung. Nach 1945 ist der
Ort erheblich gewachsen und hat 1988 Stadtrecht erhalten. Das wertvollste Kulturdenkmal der Stadt ist
die Allerheiligen-Kirche. Die neoromanische Kirche entstand in den Jahren 1876 bis 1879 nach einem
Entwurf von Adolf Dankert aus Brandenburg, auf Initiative von Pfarrer Augustyn Wika-Czarnowski. Die
Ausmaße sind imponierend – 61 m lang, 26 m breit und 12,5 m hoch. Sie ist eine der größten Kirchen in
Pommern. Im Inneren befindet sich der barocke „Brüder“-Altar aus dem 17. Jh.
Wir fahren durch Brusy durch die ul. Karnowskiego, Derdowskiego, Wojska Polskiego bis zum
Kreisverkehr. Hier treffen wir auf die grüne Route aus dem Dorf Męcikał und fahren auf ihr auf der
ul. Armii Krajowej, Targowa, Ogrodowa und Nad Dworcem weiter bis zur Bahnstation. Wir biegen in
die ul. Dworcowa ein, auf der linken Seiten verläuft ein gepflasterter Radweg. Wir fahren in das Dorf
Kosobudy ein, das wir auf der ul. św. Jana Nepomucena und der ul. Czerska durchfahren.
 Kosobudy – das Dorf bestand schon im 13. Jh., 1330 richteten die Kreuzritter hier eine Vogtei ein,
die den größten der Region Zaborów umfasste. Die neogotische Herz-Jesu-Kirche wurde 1871 von den
Protestanten gebaut. Gegenüber der Kirche steht das ehemaligen Passivhauses, im Dorf ist auch die
Bebauung vom Ende des 19. Jh. und eine Figur des Hl. Johann Nepomuk von 1925 erhalten geblieben.
In der Schule befindet sich eine Heimatkammer.
Wir passieren die Herz-Jesu-Kirche. Wir fahren jetzt auf einer Straße ohne abgetrennten Radweg.
An der Kreuzung mit der Straße nach Kinice verlässt uns die grüne Route, die bis Chojnice verläuft.
Wir passieren das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs und die Siedlung Chłopowy. Wir
überqueren auf der Brücke den kleinen Fluss Niechwaszcz und fahren recht monoton durch den
Wald. Dann passieren wir die Siedlung Bielawy und die Kreuzung der abseits gelegenen Weiher
Kwieki und Sienica. Nach längerer Zeit verlassen wir den Wald, überqueren die Bahnschienen auf der
Strecke Czersk – Bąk und fahren auf der ul. Wrzosowa in die Stadt Czersk.
 Czersk – Stadt (9800 Einwohner) im östlichen Teil des Landkreises Chojnice. Erstmalig 1330 erwähnt,
ab 1466 königliches Dorf in der Starostei Tuchola. Ab dem 17. Jh. Sitz der sog. Wirtschaft von Czersk,
einem königlichen Komplex, der an Adelsgeschlechter verpachtet wurde. Die Ortschaft entwickelte sich,
nachdem sie 1871-73 einen Anschluss an die Bahnlinie von Berlin nach Königsberg und Danzig erhalten
hatte, später entstand hier ein Eisenbahnknotenpunkt. Nachdem Erholungsort 1920 Czersk wieder zu
Polen gehörte, erhielt es 1926 Stadtrecht.
Auf der ul. Lipowa fahren wir unter der Eisenbahnbrücke auf der Strecke Chojnice-Tczew durch,
auf der ul. Kolejowa erreichen wir die Bahnstation. Von hier aus fahren wir auf der ul. Dworcowa ins
Zentrum, wo neben der Stadtverwaltung und der Kirche zur Hl. Maria Magdalena unsere Strecke zu
Ecke ist.
Das modernistische Rathaus mit neogotischen Merkmalen wurde ca. 1926 gebaut. Die Kirche zur Hl.
Maria Magdalena, eine neogotische Kirche, wurde 1910-13 anstelle einer hölzernen Kirche gebaut. Im
Inneren befindet sich der wertvolle Hauptaltar von 1611, ein Werk von Hermann Hahn, der mit einem Bild
der Heiligen Dreifaltigkeit aus Pelplin hierher gebracht wurde.
 

 


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